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Offtopic Forum für alles mögliche außer stupiden Dummlaber. Ex DT64 und Robotron.
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Dicker
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Dokumentarfilme

Beitrag von Dicker » 19.02.08 - 08:52

Da ich gerne gute, niveuvolle Dokumentarfilme schaue und mich im Vorfeld auch viel damit beschäftige, wann welche im TV oder Kino laufen - möchte ich an dieser Stelle auf interessante Filme hinweisen. Wer also auch nen Tip hat - her damit. Allerdings meine ich keine Reportagen über die Herstellung von Fischstäbchen auf N24.

Hier also der erste Film:

MDR FERNSEHEN | 27.02.2008 | 23:35 Uhr
Ein Artikel zu viel
Anna Politkowskaja und das System Putin

Ein Dokfilm über das Leben, Schaffen und die Ermordung der russischen Journalistin und Systemkritikerin Anna Politkowskaja.

http://www.mdr.de/doku/vorschau/5214548.html

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Beitrag von EnDeR » 19.02.08 - 10:56

Gute Idee!
Meinst du damit auch "normale" Dokus oder nur Filme?

z.B. hab ich Sonntag zdf-expedition:

Schliemanns Erben: Goldpyramiden im Inka-Reich
Deutscher Ingenieur entdeckt die Lambayeque-Kultur

gesehen. was sehr interessant war.
Gesellschaft ist toll, wenn nur all die Leute nicht wären

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Beitrag von besseres morgen » 19.02.08 - 14:41

Kaisen hat geschrieben:Comrades in Dreams - Leinwandfieber
Obwohl ich ihn im Kino gesehen habe kommt er hier rein weil man ihn sicher nur in wenigen kleinen Kinos finden wird.

Comrades in Dreams ist eine Doku über das Kino in verschiedenen Ecken der Welt. Was für einige langweilig klingt ist ziemlich interessant vor allem, da man eine Drehgenehmigung in Nord-Korea bekommen hat. Aber auch Kino in Indien oder Burkina Faso und selbst der Blick in ein kleines Provinzkino in den Staaten bringt manche Überraschungen mit sich.

Die 106 Minuten in Originalsprachen mit deutschen Untertiteln überzeugen dabei durch Abwechslung und zwischenzeitlich ein paar netten "Witzen".

http://www.kino.de/kinofilm/comrades-in ... 01555.html
gibts übrigens auch in LPZ und DD zu sehen und ist def. sehenswert.


5 von 5*

Dicker
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Beitrag von Dicker » 21.02.08 - 08:58

Dicker hat geschrieben:Da ich gerne gute, niveuvolle Dokumentarfilme schaue und mich im Vorfeld auch viel damit beschäftige, wann welche im TV oder Kino laufen - möchte ich an dieser Stelle auf interessante Filme hinweisen. Wer also auch nen Tip hat - her damit. Allerdings meine ich keine Reportagen über die Herstellung von Fischstäbchen auf N24.

Hier also der erste Film:

MDR FERNSEHEN | 27.02.2008 | 23:35 Uhr
Ein Artikel zu viel
Anna Politkowskaja und das System Putin

Ein Dokfilm über das Leben, Schaffen und die Ermordung der russischen Journalistin und Systemkritikerin Anna Politkowskaja.

http://www.mdr.de/doku/vorschau/5214548.html
Hab den Film bereits gestern Abend auf 3Sat gesehen und möchte den nochmal empfehlen. Echt krass, was in in Russland ein Menschenleben bedeutet - gar nix. Die Regierung Putin steuert tatsächlich wieder in Richtung Diktatur - dabei wirkt der in seiner Außendarstellung relativ sympathisch auf mich.

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Beitrag von deine mutti » 23.02.08 - 17:41

blöd is, dass man dokus meist nur einmal sieht und daher keine programmtipps im voraus stellen kann
klasse war: das genie der natur (3-teiler auf arte)
kuhle kanäle wären: history channel, phoenix, national geographic
ansonsten als sendung immer zu empfehlen: mit offenen karten (10 min of arte)
Heidi Pršblybzçka:
"Ich sah eine Blume. Da war ich froh!"
"Heute präsentiert uns Wusuf Prada seine große Samstagabendshow TESTBILD. Heute zu Gast: Braun!"

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Beitrag von Dicker » 01.03.08 - 11:45

Mal wieder nen kleiner Dok - Film Tipp von mir. Hab diesen Film im letzten Jahr in der Schaubühne gesehen:

Dienstag, den 04.03.2008

22:55 Uhr / 3Sat


Das Block

Dokumentarfilm von Chris Wright und Stefan Kolbe,
Deutschland 2007
Länge: 75 Minuten
Erstausstrahlung


[lang]
"Das Block", ein Einzimmer-Wohnheim im Poetenweg 43 in derkleinen Stadt Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt, gehörte einst zum gehobenen Ost-Standard und beherbergte Arbeiter wie Rentner des benachbarten Braunkohlekombinats. Heute sind die Mietpreise im Poetenweg so niedrig, dass vor allem Arbeitslose und Spätaussiedler in den Plattenbau ziehen.
Aus diesem Mikrokosmos "am unteren Ende der Fahnenstange Deutschlands" stellen die Filmautoren Chris Wright und Stefan Kolbe vier ungewöhnliche Protagonisten vor. Darunter die 43-jährige Kunsthistorikerin und glühende Nationalistin Natalja aus der Ukraine sowie den jungen Deutschen Silvio, ein ehemaliges Heimkind, der gerade sein Praktikum als Erzieher beendet. Ein Jahr lang beobachten die Filmemacher nicht nur die Lebenswege dieser vier Menschen, sondern geben ihnen auch eigene Kameras an die Hand. Dabei treten sie wie in ihrem Debütfilm "Technik des Glücks" mit ihren Protagonisten in einen Dialog auf Augenhöhe. Vorurteilsfrei und mit großem dokumentarischen Gespür erforschen sie eine "entsolidarisierte Schicksalsgemeinschaft von Einsamen". Schon in "Technik des Glücks" bewiesen die Absolventen der HFF Potsdam-Babelsberg, dass sie mit eigenständiger künstlerischer Handschrift schwierigen und brisanten Themen wie dem industriellen Verfall Ostdeutschlands Zwischentöne entlocken können. Auch "Das Block" wurde im vergangenen Jahr auf der renommierten Duisburger Filmwoche präsentiert.

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Beitrag von Tengo 12 años » 04.03.08 - 02:50

deine mutti hat geschrieben:blöd is, dass man dokus meist nur einmal sieht und daher keine programmtipps im voraus stellen kann
klasse war: das genie der natur (3-teiler auf arte)
kuhle kanäle wären: history channel, phoenix, national geographic
ansonsten als sendung immer zu empfehlen: mit offenen karten (10 min of arte)
Auf jeden Fall! Falls man mal eine interessante Doku im TV verpasst haben sollte, bzw. über kein TV verfügt, empfehle ich diese Seite, auf der sehr viele Dokus zu finden sind.
[quote="leinad"]falsches forum[/quote]

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Beitrag von deine mutti » 04.03.08 - 03:02

schöne sammlung, aber alles rapidshare?
6.60€ fürn monat der premiumaccount?
mal drüber nachdenken
Heidi Pršblybzçka:
"Ich sah eine Blume. Da war ich froh!"
"Heute präsentiert uns Wusuf Prada seine große Samstagabendshow TESTBILD. Heute zu Gast: Braun!"

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Beitrag von Tengo 12 años » 04.03.08 - 03:45

deine mutti hat geschrieben:schöne sammlung, aber alles rapidshare?
6.60€ fürn monat der premiumaccount?
mal drüber nachdenken
Ja, ist leider (fast) alles über Rapidshare. Ich hatte mir auch mal überlegt, die 6,99 € zu zahlen und einen Monat lang richtig zuzuschlagen. Würde sich dafür sicher lohnen. Na mal sehen, hm...
[quote="leinad"]falsches forum[/quote]

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Beitrag von Tengo 12 años » 04.03.08 - 07:26

Als Dokumentarfilm kann ich noch "Baraka" empfehlen!
[quote="leinad"]falsches forum[/quote]

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Beitrag von Tommy » 04.03.08 - 08:22

oder einfach Discovery channel und discovery geschichte!
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

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Beitrag von pase » 04.03.08 - 08:30

Tengo 12 años hat geschrieben:
deine mutti hat geschrieben:schöne sammlung, aber alles rapidshare?
6.60€ fürn monat der premiumaccount?
mal drüber nachdenken
Ja, ist leider (fast) alles über Rapidshare. Ich hatte mir auch mal überlegt, die 6,99 € zu zahlen und einen Monat lang richtig zuzuschlagen. Würde sich dafür sicher lohnen. Na mal sehen, hm...
also ich hab mir schon vor ner ganzen weile nen rs account zugelegt..
lohnt sich meiner ansicht nach.
da findet man sehr sehr sehr sehr sehr viel kram :D
naja,die ganzen einschlägig bekannten seiten arbeiten ja fast nur noch damit. :wink:
Auf seinem Misthaufen ist der Hahn König.

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Beitrag von Shibb » 04.03.08 - 09:19

ich liebe dokus! schade das es phönix nimmer gibt. aber die seite da is ned schlecht! ma bissl stöbern...

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Beitrag von deine mutti » 04.03.08 - 10:23

phoenix als kabeldigitalsender vorhanden
da gibts noch diverse andere dokuinfosender
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Beitrag von Shibb » 04.03.08 - 11:00

jo weess, aber kabeldigi is grade ne, hab noch keine ahnung wie das hier alles funzt, wer das anbietet, was das kostet. und bevor hilfreiche links hier gleich erscheinen, hab auch grad kein bock mich damit zu beschäftigen. :D aber ich strebe es an, demnächst.

in der zwischenzeit müssen arte und die öffis reichen.

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Beitrag von EnDeR » 04.03.08 - 11:18

Tengo 12 años hat geschrieben:empfehle ich diese Seite, auf der sehr viele Dokus zu finden sind.
:shock: vielen Dank ...da kann man ja bis ans ende seiner tage dokus schauen!
Gesellschaft ist toll, wenn nur all die Leute nicht wären

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Beitrag von James|GER » 04.03.08 - 21:37

danke fuer die seite buddy...

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Beitrag von helix » 06.03.08 - 18:53

hier dokus als stream. www.videogold.de
...DSDS Gewinner sind keine Musiker,sondern atmende Karaokemaschinen
http://www.ostcoderockerz.de" onclick="window.open(this.href);return false;

discoschrottplatz@web.de

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Beitrag von James|GER » 07.03.08 - 02:56

helix hat geschrieben:hier dokus als stream. www.videogold.de
wahnsinn, mega thx!

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Beitrag von Shibb » 07.03.08 - 07:43

sehr schön, vielen dank helix! :)

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Beitrag von helix » 07.03.08 - 14:06

ja ich bin auch so ein dokufan wie ihr
...DSDS Gewinner sind keine Musiker,sondern atmende Karaokemaschinen
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Beitrag von deine mutti » 07.03.08 - 14:26

kuhle seite, so schön unkompliziert
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"Ich sah eine Blume. Da war ich froh!"
"Heute präsentiert uns Wusuf Prada seine große Samstagabendshow TESTBILD. Heute zu Gast: Braun!"

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Beitrag von helix » 07.03.08 - 20:21

deine mutti hat geschrieben:kuhle seite, so schön unkompliziert
genau :wink:
...DSDS Gewinner sind keine Musiker,sondern atmende Karaokemaschinen
http://www.ostcoderockerz.de" onclick="window.open(this.href);return false;

discoschrottplatz@web.de

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Beitrag von Ritze » 11.03.08 - 19:06

Breakdance und HipHop in der DDR

http://www.herewecome.de/

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http://www.amazon.de/Here-We-Come-%2B-A ... 687&sr=8-1

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Kurzbeschreibung
Breakdance ist die Heimat der DDR B-Boys der 80er. Trotz Staatspolizei, Diktatur und Sozialismus machen sie ihren eigenen Weg. Sie treffen sich auf Straßenkreuzungen, schneidern sich ihre Trainingsanzüge selber und tragen ihr Graffiti mit dem Pinsel auf. Die Bewegungen haben sie sich aus Film und Fernsehen abgeschaut, geübt wird von vor dem Spiegel oder auf der Straße. Erst von allen verurteilt und ausgegrenzt, entwickelt sich Breakdance zu einer wichtigen Jugendkultur in der ehemaligen DDR. HERE WE COME erzählt diese Geschichte und was bis heute davon überlebt hat. Nico Raschick: "Die Welle von Ostalgieverdummung in Fernsehen und Kino haben versteckt, was die Achtziger-Jahre-Jugend in der DDR wirklich bewegt hat. Am deutlichsten fand ich das damalige Lebensgefühl der Zeit im Breakdance wieder, einer westlichen Kultur. Viele hatten mich gefragt: "Breakdance in der DDR gab's das denn?" Die Jungs haben sich eine eigene Szene geschaffen, die es gegen alle Widerstände von der Straße auf die größten Bühnen der DDR geschafft hat. Vor allem freue ich mich aber über die begeisterten Mails von Leuten aus fernen Ländern wie Amerika, China oder Leuten, die bisher weder mit der DDR der Achtziger, noch mit Breakdance etwas zu tun hatten." Episoden: Disc 1: 01 Der Film 02 Trailer-Preview 03 Trailer-Premiere 04 Musikvideo-FMK & DJ Nas'D "Damals" Disc 2: Bonus-DVD Disc 3: Audio-CD
Heute bekommen, einfach genial :-)
hot traxx!

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Beitrag von Shibb » 12.03.08 - 11:38

hui, ned schlecht! tät ich mir auch ankucken.

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Beitrag von beFree » 12.03.08 - 12:24

und ich dachte schon sowas gibt es net....habsch erst gestern drüber in der küche philosophiert das man überhaupt nix erfährt über diesen teil der jugendkulturin der ddr

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Beitrag von Ritze » 12.03.08 - 20:41

Punk in der DDR Vö 8.3.08

http://www.toomuchfuture.de/

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http://www.amazon.de/Ostpunk-Much-Futur ... B000WPJN38

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Punk im Osten, das war Subkultur im anderen Deutschland, das war Tumult, das war totale Verweigerung. Die Punks in der DDR stießen an die Grenzen eines Systems, das seine Jugend steuern wollte, von dem sie sich aber nicht lenken ließen. Im Konflikt zwischen Kollektiv und Individuum, Zukunftsnorm und Lebenslust, schrieben sie ein bizarres Kapitel ostdeutscher Geschichte. Entlud sich das soziale Elend englischer Teenager in dem Aufschrei 'no future', so ist das Elend einer verplanten DDR-Jugend treffender mit 'too much future' beschrieben. Punkbands wie Wutanfall, Schleimkeim, LAttentat, Betonromantik oder Planlos stemmten sich gegen einen verordneten Zukunftsoptimismus und eine soziale Überversorgung. Der Film porträtiert die Biografien einiger Protagonisten der frühen Ostpunk-Bewegung über den DDR-Infarkt hinaus, erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung der Ablehnung in künstlerische und politische Praxis. So gerät der Film nicht zur Musealisierung einer Bewegung oder zur ideologischen Abrechnung, sondern zum mitreißenden Porträt einer Subkultur, einer der wertvollsten und folgenreichsten Eruptionen im unerschütterlichen Glauben an eine Utopie, die zur Ideologie geriet. ostPUNK! too much future erzeugt durch rhythmisch montierte Bildcollagen einen Sog. Aktuelle Filmaufnahmen werden mit unveröffentlichtem original Super-8-Material kombiniert, DDR-Propagandafilme prallen auf Animationen mit Clipcharakter. Fotos und Filme zu Ostpunk waren in dieser Fülle bisher nicht zu sehen. Die ehemals illegalen Aufnahmen von DDR-Punkbands dürften in dieser Bandbreite bisher einmalig sein. Der Dokumentarfilm ist daher zugleich Pop und ein Musikfilm. Er ist eine kritische wie kraftvolle Auseinandersetzung mit der Gegenkultur im Osten und ihrer Repressionsgeschichte.


müsste diese woche auch noch bei mri eintrudeln :)
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Beitrag von tino » 07.04.08 - 00:18

jeah ritze. vielen dank für den tipp 'here we come'
echt kuhles material - von den breakdanceanfängen in dessau über inoffiziele 'meisterschaften' in leipzig bis hin zum b-battle im palast der republik :D
lohnt sich auf alle fälle (für alle begeisterten 'akrobatischen tanzsportler' :lol: )
Ich bin Laie.
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Deiter
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Beitrag von Deiter » 08.04.08 - 18:46

:P

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Beitrag von besseres morgen » 09.04.08 - 17:25

such Dokus über die Arbeiterbewegung zu Zeiten der Industriellen Revolution, über August Bebel (Mensch und Wirken) und die Gründung der SPD.


jemand ne Idee?

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